Wir waren nach dem Frühstück sehr früh dran, haben aber trotzdem nicht mit der langen Schlange vor dem Sicherheitscheck zum Platz des Himmlischen Friedens gerechnet. Eine Stunde mussten wir geduldig warten und haben einen Eindruck von der chinesischen Mentalität beim Anstellen erhalten. Mit Trippelschritten geduldig aber stetig vorwärts.

Der Platz selbst ist riesig und der Fußweg zur Verbotenen Stadt noch einmal sehr lang. Für unserer Verhältnisse waren riesige Menschenmassen unterwegs, allerdings sagte unsere chinesische Führerin, dass es noch nicht so voll sei. Wow.

Die Verbotene Stadt ist sehr, sehr groß und sehr, sehr beeindruckend. Trotz unserer Müdigkeit, mittlerweile waren wir etwa 28 Stunden wach, entlockte uns die Anlage das ein oder andere Ah und Oh.

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Ahs und Ohs entlockten wiederum wir auch vielen Chinesen. Teilweise hatten wir den Eindruck, dass wir auf vielen Fotos heimlich oder halb heimlich abgelichtet wurden. Das ein oder andere Mal wurden wir auch gefragt und es wurden Selfies mit uns gemacht. So fühlt sich also das Leben eines Promis an: Jetlag und Paparazzi.

Nach knapp zwei Stunden Besichtigung waren wir allerdings fix und fertig und haben uns Richtung Hotel aufgemacht. Busfahrten mit der Linie 5 sind ein echtes Ereignis. Die KVB in Köln kurz vor dem Derby gegen Gladbach ist nichts dagegen.

Um 15:00 Uhr Ortszeit im Hotel: Duschen und Schlafen. Das tat gut.

Zum Abendessen sind wir in ein kleines Restaurant im benachbarten Hutong eingekehrt. Wir haben sehr, sehr lecker zu unglaublich günstigen Preisen gegessen. Von außen sah das Restaurant eher wie ein schlechterer Imbiss aus, von innen war es jedoch sehr schön eingerichtet. Jeder konnte von der umfangreichen bebilderten (!) Karte bestellen was er wollte und durch die Videoübertragung der Küche auch zusehen, wie das Essen zubereitet wurde.

Der Abend im Hotel war dann schnell zu Ende. Endlich ausschlafen nach 36 Stunden.


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