Wir wurden freundlich von unseren Gastfamilien an der Schule in Empfang genommen. Freudestrahlend nahmen sie mich mit in das von ihnen heißbegehrte Restaurant und es war wirklich lecker. Natürlich wurde ganz nach „Chinese -style“ zu viel bestellt, aber dennoch war es sehr lecker. Es war ein langer anstregender Tag aufgrund der Reise mit dem Zug von Peking nach Quindao und ich war zimelich schnell müde und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Meine Familie wohnt direkt im Zentrum und hat eine kleine gemütliche Wohnung. Fürs Wochenende steht viel auf dem Programm.

Samstag morgen frühstückten wir erstmal schön gemeinsam und gingem dann in einen Park mit wunderschönen Blumen und Bäumen, die gerade am gedeihen waren.

Dort wurden wieder verschiedene Aktivitäten von den Chinesen abgehalten. Unter anderem gab es auch einen Platz im Park, wo die Menschen zur deutschen Schlagermusik tanzen konnten. Das war wirklich sehr amüsant anzusehen.

Nachdem wir einen großen Teil des Parks besichtigt haben, gingen wir noch in den Zoo. Darauf freute ich mich wirklich sehr, denn ich wusste nicht, welche Tiere mich hier erwarteten. Und tatsächlich waren es teils andere, als in unseren Zoos. Wir sahen Stinktiere, Kangoroos, Rennmäuse, Quallen (die im dunklen leuchteten), kleine chinesische Affen und vieles mehr.

Ein Punkt, der mich dort sehr traurige machte war die nicht-artgerechte Haltung. Die Robben zum Beispiel hatten wirklich ein viel zu kleines Becken, was grob geschätzt 8 Quadratmeter groß für zwei ausgewachsene Roben Platz bieten musste. Auch die Alpakas, die wir sahen mussten die ganze Zeit auf einem Hocker stehen bleiben, damit die Besucher sie in Ruhe streicheln konnten. Das Phänomen gab es auch bei den meisten anderen Tierarten zu sehen.

Danach ging es aber zu der Besichtigung der Fabrikhallen der Firma Bosch. Es war wirklich interessant zu sehen, was die Firma Bosch sich selber an persönlich wichtigen Werten zum Ziel setzt und trotzdem am Ende Produkte auf den Markt bringt, die in tausenden von Haushalten und Autos auf der Welt vorhanden sind.

Nach 2 Stunden waren wir auch dort mit allem durch und wir gingen in ein deutsches Brauhaus „Zur Bierstube“. Die ließ nicht lange ein deftiges Schnitzel auf sich warten und ich erklärte den Eltern einiges über die deutsche Kultur.

Nicht weit entfernt von dem Brauhaus war eine christliche Kirche, welche wir uns noch ansahen.

Zum Abschluss gingen wir dann noch zur Lichtershow an der Küste in Quindao. Wir sahen alle riesigen Wolkenkratzer animiert mit tollen verschiedenen Farben. Das war wirklich ein atemberaubendes Bild. Wir machten eine Menge an Bildern und beschlossen dann auch nach Hause zu fahren, denn es war schon wirklich spät und alle waren müde.

Sonntag morgen wurde erstmal lange ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt, denn es ging am Nachmittag wieder zurück ins Internat.

Wir besuchten erstmal in Ruhe den Badaguan Park und setzten uns hin und erzählten ein wenig. Wir hatten traumhaftes warmes Wetter, womit es uns nicht kalt wurde.

Danach gingen wir Mittag essen.

Nach dem Mittagessen besuchten wir noch eine andere Schule und schauten uns diese an und anschließend wurde ich zurück ins Internat gebracht.


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