Freitag:

Am Abend meiner Ankunft fuhren wir mit meiner Gastfamilie zu einem von den vielen Hochhäusern in Qingdao, wo die Tante von meinem Austauschpartner und ihre Familie lebten, da in dem eigentlichen Haus meiner Gastfamilie Renovierungen stattfanden. In der Wohnung angekommen erwarteten mich die Tante mit ihrer Familie und der Rest meiner Gastfamilie. Nachdem ich mich kurz in der für nun 8 Personen, 5 Zimmer Wohnung umgesehen hatte und den 6jährigem Cousin meines Austauschpartners kennengelernt hatte, der einfach nicht verstehen wollte, dass ich kein Chinesisch spreche, aßen wir zu Abend. Wobei das Essen von der Menge her eher für 30 Leute gereicht hätte.

Von drei verschieden Sorten Garnelen und Muscheln, über verschiedene Fleischgerichte, bis hin zu den besten Dumplings die ich je gegessen habe, konnte ich mich einmal quer durch die chinesische Küche probieren.

Samstag:

Nach einem traditionellen Frühstück fuhren wir mit der U-Bahn in die Innenstadt Qingdaos und trafen dort ein paar der anderen mit denen wir dann den Rest des Tages verbrachten. Nachdem wir uns vor der großen deutschen Kirche gesammelt hatten, vor der viele Hochzeitspaare für ein Foto standen, besichtigten wir an der Küste die Landungsbrücke und gingen von dort aus weiter durch die Stadt. Als wir nach einiger Zeit an einer Art „Sealife“ ankamen, schlenderten wir von einem Gebäude zum anderen und bekamen sämtliche Meeresbewohner zu sehen. Höhepunkt war am Ende ein riesiges Becken welches man durch eine durchsichtige Röhre, auf einem Fließband durchfahren konnte.

Anschließend fuhren wir nach einem traditionellen Chinesisch-Internationalen Mittagessen (Mc Donalds), zu einer Fabrik der Marke Bosch und besichtigten diese mit fast allen Teilnehmern des Austausches.

Auffällig in meiner Gastfamilie sind viele Dinge:

  • sie sprechen alle kein Englisch bis auf Liu Yao, meinen Austauschpartner.

  • in der Wohnung werden kleine Fische gezüchtet, welche in Wasserflaschen leben.

  • ich werde auffällig häufig um irgendwelche Fotos gebeten.

  • abends spielen sie meisten aus der Familie ein Spiel ähnlich wie Dame.

Sonntag:

Nach einem wieder typischen chinesischen Frühstück besichtigten meine Gastfamilie und ich ein Shopping Center und gingen danach in ein gigantisches Restaurant, wo ich auch das erste mal Seestern gegessen. Hiernach fuhren wir zur Schule.


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