Wir starteten in den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück. Es gab ein sehr ausgewogenes und vielfältiges Buffet mit vielen chinesischen aber auch westlichen Speisen. Unser Hotel ist wirklich „leicht“ über normalem Klassenfahrtniveau.

Danach ging es mit dem Bus zur chinesischen Mauer. Die lange Fahrt nutzen einige für ein weiteres Nickerchen – der Jetlag.

Das etwas schlechtere Wetter bewog einige sich in den Souveniershops beim Eingang in den Nationalpark Mutianyu mit Regenschirmen oder -mänteln auszustatten.

Zum Glück hatte der Regen aber nicht allzu lang angedauert.

Bei dem Weg zur Treppe nach oben wurde die Aufmerksamkeit der Gruppe von einem kleinen Hund auf sich gezogen, doch Frau Pfeil weigerte sich strikt den Hund zu adoptieren.

Nachdem wir uns endlich von dem Hund losreißen konnten, begann der beschwerliche Aufstieg über die gefühlten 100000 Stufen. Die Enttäuschung war groß als sich herausstellte, dass sich der Laden, der zunächst als Ziel geglaubt war, nur auf halber Höhe befand.

Endlich oben angekommen und sichtlich erleichtert fanden wir eine unglaubliche Aussicht vor, die allerdings größten Teils von Nebel bedeckt war.

Es war eine interessante Erfahrung auf der großen Mauer zu wandern – einerseits ist Grösse und das Ausmaß extrem beeindruckend. Anderseits haben wir erfahren, dass wir über Leichen laufen, da die beim Bau der Mauer unter unsäglichen Umständen Verstorbenen in der Mauer beerdigt wurden. Aber wir haben natürlich nicht nur darüber nachgedacht, sondern auch lustigere Themen besprochen, wie Ernährungs- und Beziehungstipps.

Auch wenn wir die Aussicht nicht ganz genießen konnten war es ein unglaubliches Erlebnis und leichte Verwunderung darüber, dass die Landschaft dort oben zu großen Teilen von Schnee bedeckt war.

Nachdem wir uns alle in einem kleinen Turm verewigt hatten, ging es aber auch schon wieder auf den Rückweg zur Treppe. Der Weg zurück war zwar wesentlich leichter, da es nicht mehr bergauf ging, wurde aber öfters unterbrochen.

Einige Male versuchten wir ein anständiges Gruppenfoto zu machen, das wir in der Hektik aufbauten, damit der Hintergrund nicht von Nebel versteckt wird. Allerdings verpassten wir durch Trödelei einige Male die Gelegenheit auf ein schönes Foto.

Ein großes Highlight war ein kleines Eichhörnchen, das kurz über die Mauer gelaufen war, um auf die andere Seite zu kommen. Nach weiter Versuchen ein Gruppenfoto zu erstellen ging es dann wieder nach unten.

Der Abstieg entwickelte sich dabei zu einer großen Zitterpartie, da wir fast alle sehr wackelige Beine hatten, nach der längeren Wanderung.

Die Erwartungen auf den Muskelkater am nächsten Tag sind hoch.

Endlich unten angekommen suchten einige nun die Toilette auf, die fast schon nicht mehr in Sichtweite schien.

Zurück an der Basisstation begann die große Shoppingtour und das wohl verdienten Essen, für dass wir uns alle im Burger King eingefunden hatten.

Beim Shoppen wurde nicht nur knallhart verhandelt (oder auch nicht), Luca und Björn fanden auch ihre wahre Liebe zur chinesischen Militärfolklore.

Wir amüsierten uns alle noch kurz darüber, aber dann begann auch schon die Rückfahrt mit dem Bus.


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