1300km entfernt liegt Shanghai südlich von Qingdao, deswegen mussten wir uns schon früh auf den Weg machen. Um 5:45 Uhr waren alle pünktlich am Treffpunkt und wurden von unseren Austauschschülern und -lehrern verabschiedet.

Durch die frühe Abreise konnten wir den Stau auf den Weg in die Stadt vermeiden und hatten eine gute Stunde am Bahnhof Zeit um einen Kaffee zu trinken oder eine Runde Uno zu spielen.

Diesmal waren wir schon an die vielen Sicherheitskontrollen und die langen Schlangen vor den Gates gewohnt, so dass wir „wie Profis“ den Zug bestiegen. Auch wenn der Sicherheitsbeamte das nicht ganz so sah und uns die Koffer umlagern lies. Aber: Keine Diskussion!

Die 7 Stunden Zugfahrt gingen ziemlich schnell vorbei – die meisten schliefen einen guten Zeil der Zeit oder vertrieben sich die Zeit mit Lesen, Musikhören oder einem WeChat-Sticker-Battle.

In Shanghai angekommen empfing uns wieder Lu. Allerdings ein Shanghaier Lu und nicht der Pekinger Lu. Auf der Zugfahrt erklärte er uns nicht nur, dass Shanghai in Ost-West-Ausrichtung eine Breite von 100km hat – in der Nord-Südachse sind es sogar 120km.

Im Hotel angekommen hatten wir gerade mal 30 Minuten nach dem Einchecken und gingen direkt anschließend etwas essen.

Davon gestärkt und von Musik angezogen, sahen wir wieder eine Gruppe von etwa 50 älteren Menschen, die auf dem Bahnhofsvorplatz tanzten. Natürlich haben wir mitgemacht.

Damit waren wir eine Attraktion für ziemlich viele andere Leute. Also haben wir uns ziemlich kompakt auf den Rückweg zum Hotel gemacht.


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