Der Tag begann wieder einmal mit dem ausgewogenen Frühstück. Während einige die Vielfalt des Buffets mit Frühlingsrollen, Bacon oder Nudeln ausprobierten, sich an den Suppen begeisterten, sich am Gemüsebuffet bedienten oder vom Showkoch frische Pfannkuchen oder Minikebap zubereitet bekamen, begnügten sich andere mit Toast.

Danach trafen wir uns, um anschließend mit dem öffentlichen Bus ins Zentrum zu fahren, um die verbotene Stadt und den Tianmenplatz zu besichtigen. Die Busfahrt war dabei ein Erlebnis für sich, da sich alle unter den Anweisungen der Ordnerin in den Bus drängelten. Nach 10 Minuten mussten wir aufgrund technischer Probleme aussteigen. In China sagt man hierzu nicht das etwas kaputt ist, sondern das es ein Problem gibt. Den Rest gingen wir zu Fuß.

Zum Glück hatten wir Frau Wu dabei, die uns beim Öffentlichen Nahverkehr und beim Ticketkauf unterstützte.

Nach mehreren Sicherheitskontrollen kamen wir auf dem Platz des Himmlischen Friedens an und bestaunten seine Größe.

Von dort aus kann man das chinesische Parlament, sowie das Nationalmuseum erblicken.

Nach vielen weiteren Kontrollen kamen wir nun ins Innere der Verbotenen Stadt und erkundeten diese in Gruppen.

Dazu erhielten wir Audio-Guides, die uns mit Informationen auf Deutsch und sogar mit einer elektronischen Karte versorgte, so dass wir in dem für uns sehr verwirrenden Gelände die Orientierung behalten konnten.

Besonders eindrucksvoll war für uns das Hauptgebäude im Zentrum der Anlage. Der Tempel der Harmonie ist die Haupthalle und wieder in den kaiserlichen Farben ausgeschmückt.

Die Lehrer haben beschlossen, dass die nächste Gruppe, genau wie die chinesischen Reisegruppen, dringend ein Erkennungszeichen braucht. Diese Hüte sind doch nicht schlecht, oder?

Jede der Hallen dient einem besonderen Zweck und ist nur für bestimmte Personengruppen zugänglich. Man erkennt die Wichtigkeit der Halle an den kleinen Fabelwesen an den Dachschrägen. Bei der Haupthalle sind es 9 Figuren. – Falls jemand 11 Figuren auf dem Bild zählt: Zu Beginn ist immer ein kleiner Mensch dargestellt und zum Schluß ein Drache, der der Vater der Fabeltiere ist. Jedes der Fabeltiere hat eine besondere symbolische Bedeutung, ganz praktisch sind sie auch zur Sicherung der Dachziegel notwendig.

Die Anlage ist unheimlich groß, wir konnten nur einen kleinen Teil besichtigen, dann ließen unsere Kräfte nach. Neben den vielen Versammlungshallen und repräsentativen Bereichen gibt es in der Verbotenen Stadt allerdings auch Wohngebäude.

Das untere Bild zeigt eines der Wohnzimmer der letzten chinesischen Kaiserin Suyi.

Ein besonderes Highlight ist der „Imperial Garden“ am Nordausgang. Er ist eine grüne Oase nach den vielen Gebäuden und Wegen. Dort trafen wir uns und waren wirklich geschafft von den vielen Eindrücken.


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