Nach dem Frühstück im Hotel ging es mit der U-Bahn, die dieses Mal „leicht“ überfüllt war, zum Yonghegong Tempel oder Lama-Tempel, wie ihn die Pekinger nennen.

Auf deutsch heißt dieser Palast des Friedens und der Harmonie. Nachdem er eigentlich der Palast des Prinzen Yonghe war, wurde er nach seinem Tod zu einem buddhistischen Tempel umgewandelt. Jetzt ist er der größte lamaistische Tempel außerhalb Tibets.

Die Tempelanlage besteht aus mehreren Hallen und vor jeder Halle werden Rauchopfer gebracht. Auch wir nahmen an solch einem Rauchopfer teil. Überall sah man betende Menschen.

In den Hallen befinden sich Buddha Statuen. Die Wichtigkeit der Hallen äußert sich in der Größe der Figuren. Diese steigerte sich bis zu einer 18 Meter hohen Statue, die nur aus einem einzigen Stück Sanddornholz gefertigt wurde.

Sie befindet sich in der wichtigsten Halle, der Halle des unendlichen Glücks. Allgemein sind die größeren Hallen sehr bunt.

Als nächstes besichtigten wir den Konfuzius Tempel. Konfuzius ist der wichtigste Lehrer und entwickelte eine

Weltanschauung, den Konfuzianismus. Der Tempel ist schon sehr alt und Schüler bitten dort um gute Noten. Dabei werden die Namen der drei besten Schüler Pekings in Steine graviert.

Auf der Anlage befand sich auch eine Ausstellung, in der gezeigt wurde wie sich der Konfuzianismus in verschiedenen Ländern verbreitete.


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