Aufgestanden um 6:30 Uhr haben wir uns fertig gemacht und gingen um 7:15 Uhr zum Frühstück. Alle sahen sehr müde aus, was sicherlich auf die wirklich gut gepolsterten Mattatzen zurück führen lässt. Als Austauschschüler haben wir das Glück erst dann frühstücken zu können, wenn die chinesischen Schüler schon in der ersten Stunde sitzen.

Das Frühstück bot in dem vierstockwerkigen Gebäude für jedermann etwas. Darauf folgend ertönte auch schon eine Melodie von außerhalb die darauf schließen ließ, dass die uns angekündigte Zeremonie beginnen würde.

Die Zeremonie war eine Flaggenzeremonie, welche jeden Montag abgehalten wurde. Die komplette Schule (2500 Schüler stehen auf dem Sportplatz, die Nationalhymne wird gespielt, die Flagge wird gehisst und alle stehen stramm. Sehr merkwürdig für uns.

Nicht merkwürdig war, dass am Ende ein Jahrgang (700 Schüler!) stehen bleiben musste und erst mal einen Anpfiff bekommen hat, weil es in ihren Gebäuden zu dreckig war. – Das ist wohl überall so.

Danach gingen wir in den Englisch Unterricht der Schüler und schnell merkten wir, dass das Englisch-Level hier ein ganz anderes ist und wir ihnen weit überlegen sind in unseren Kenntnissen, obwohl sie schon 4 Jahre länger Unterricht haben.

Dann gingen wir mit ihnen auf den Sportplatz und liefen dort im Gleichschritt, wobei wir Deutschen leider ein bisschen schwächelten :).

Wie wir alle gestern schon feststellen konnten befinden wir uns hier auf einem riesigen Schulgelände. Tatsächlich hat die Schule sogar einen Raum, wo sie dieses auch als Modelbau veranschaulicht haben.

Dort angekommen wurden uns verschiedene Dinge über die Schule erklärt und wir waren echt beeindruckt von der Größe. Da ist es nicht immer ganz so leicht, wenn die Lehrer uns einen Treffpunkt nannten, diesen ohne Plan zu finden.

Natürlich durfte ein Gruppenbild vor dem Empfangstor nicht fehlen. Hier sieht man allerdings nur zwei kleine Gebäude von den 20-25 riesigen Bauten.

Gegen 10 Uhr haben wir uns dann der kulturellen Seite gewidmet und schauten uns die typisch chinesischen Instrumente, typisch chinesische Kleidung und typisch chinesische Buchdruckerei.

Zum Abschluss durften wir gegen 10:30 Uhr chinesische Schriftzeichen in Form von Kalligraphie zeichnen. Jeder war sehr interessiert daran, doch einer (liebe Grüße an Herrn Rienecker) konnten nicht abwarten und malten einfach drauf los ohne die Anweisungen bis zum Ende abzuwarten.

Jeder gab sich sehr Mühe und war mit seinem Ergebnis am Ende zufrieden.

Gegen 11:30 Uhr gab es dann Mittagessen.


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